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Die Frage basiert auf einer aktuellen Petition an den Dresdner Stadtrat:

Petition nach §12 der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen

"Die Stadt Dresden möge gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Modellversuch zur Abgabe von Cannabis zur medizinischen Nutzung und als Genussmittel konzipieren und eine entsprechende Ausnahmegenehmigung hierfür nach §3 (2) BtMG beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte beantragen.

Als konkretes Modell wird ein Cannabis Social Club (CSC) vorgeschlagen. Dieser soll an einem gesicherten Ort nach folgenden Regeln betrieben werden:

- Mitglied werden kann jede_r Einwohner_in der Gemeinde ab 18 Jahren.

- Anbau, Ernte und Weiterverarbeitung des Cannabis erfolgt durch die Mitglieder.

- Die Abgabe des Cannabis erfolgt ausschließlich an Mitglieder gegen einen Unkostenbeitrag.

- Jedes Mitglied erhält höchstens ein Gramm pro Tag.

- Mitgliedern ist der Besitz von bis zu 6 Gramm außerhalb der Räumlichkeiten des CSC gestattet.

- Ein Handel mit Cannabis oder eine Abgabe an Dritte, insbesondere Minderjährige, bleibt illegal und führt zum Ausschluss.

- Für Menschen, die Cannabis aufgrund einer ärztlichen Empfehlung konsumieren, können die Regeln bedarfsgerecht modifiziert werden."
Eingetragen vor 3 Jahren von msw