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Punkte
Im zweiten Punkt von V1151/2011 fordert der Stadtrat eine *Prüfung* einer *Sanierung* weitestgehend im *Bestand*.
Der Stadtratsbeschluss von 2011 ( http://ratsinfo.dresden.de/vo0050.php?__kvonr=4397&search=1 ) beschließt zum Einen die breiteste aller denkbaren Ausbauvarianten (Variante 5) zu planen (bis 23 Meter breit, heute 10) - aber gleichzeitig auch eine "Sanierung weitestgehend im Bestand" (also kein Ausbau) zu prüfen.

"Prüfen" bedeutet hier, die Verkehrsflussrechnungen (Computer) zu machen und die Bauvorschriften hinsichtlich einer Sanierung zu untersuchen. Daneben enthält eine Prüfung eine grobe Übersicht, wie viel Fläche neu versiegelt (oder nicht versiegelt) werden muss, wieviel das alles ca. kosten wird, wieviele Bäume stehen bleiben, wieviele Parkplätze erhalten bleiben, wie breit die Gehwege werden.

"Weitestgehend" heist hier "so weit wie mäglich", d.h. auf Grundlage der Bauvorschriften so nah wie möglich am heutigen Bestand (Bordlagen, Umfeld) zu planen.

Dies wäre eigentlich nicht besonders schwer. Leider hat die Stadt sich bislang geweigert, eine solche Prüfung überhaupt nur zu beginnen.

Die jetzt vorliegende Variante 7 ist nicht die Umsetzung des Stadtratsbeschlusses, denn 1) wird die Straße von heute 10m auf mindestens 17,50 Meter verbreitert, und 2) spricht die Stadt selbst von einem "Ausbau im Bestand" (was schon von der Logik her nicht geht).

Ausserdem ist Variante 7 mal wieder voll vierspurig, vernichtet fast alle Vorgärten und fällt (ausser einem) alle Bäume entlang der Königsbrücker.
Eingetragen vor 3 Jahren von
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